© Ralf Donat

Wanninchen –
eine Landschaft im Wandel

Vielfalt erleben

Aktuelles aus Wanninchen

© Volker Gehrmann

Unsere kommenden Veranstaltungen

23. Mai, 10 bis 15 Uhr
Sechs-Seen-Tour
Die Kleinbus-Tour durch den Naturpark Niederlausitzer Landrücken führt die Teilnehmenden zu den großen Seen dieser Bergbaufolgelandschaft. Die Geschichte und der Wandel dieser Landschaft werden von einer Mitarbeiterin der Heinz Sielmann Stiftung anschaulich erklärt.

6. Juni, 14:00 bis 16:30 Uhr
Die fabelhafte Welt der Schmetterlinge
Auf einer Familien-Wanderung erkunden Klein und Groß die fabelhafte Welt der Schmetterlinge. Die Führung eignet sich für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. Eine Anmeldung ist erfoderlich.

4. Juli, 10 bis 13 Uhr
Geheimnisvolles Moor
Diese geführte Fachexkursion mit dem Kleinbus führt direkt in die facettenreichen Niedermoore am Rand der Lausitzer Bergbaufolgelandschaft. Das Team vor Ort ermöglicht den Teilnehmenden seltene Einblicke in diese streng geschützten Bereiche des Naturparks Niederlausitzer Landrücken.

Alle Informationen rund um unsere Veranstaltungen gibt es hier.

Braunkohleabbau - Eingriff in die Natur

WANNINCHEN

war ein kleines Dorf – einst mitten im Wald gelegen

8 Bauerngehöfte – eine Försterei und eine Wassermühle. Nur ein Gehöft blieb davon erhalten. Dieses wurde 1991 Naturschutzstation des Landesumweltamtes Brandenburg und von 1997 bis 2000 Sitz der Naturparkverwaltung. Nach umfangreichen Um- und Ausbaumaßnahmen existiert hier seit 2001 das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen. Anfangs noch in Trägerschaft des NABU Deutschland und des Biologischen Arbeitskreises „Alwin Arndt“ Luckau, ist es seit 2016 Eigentum der Heinz Sielmann Stiftung.

© Ralf Donat
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DER TAGEBAU

veränderte die abwechslungsreiche Kulturlandschaft drastisch

und stellte somit die Natur auf die Probe. Die heimische Bevölkerung fand deutliche Worte: „Gott schuf die Lausitz, aber der Teufel vergrub die Kohle darin.“ Viele Menschen mussten damals dem Tagebau weichen und verloren ihr Zuhause und ihre Heimat. Trotz des massiven Eingriffes hat sich die Natur nach Ende des Braunkohleabbaus mit beeindruckender Kraft ihren Lebensraum zurückerobert. Davon profitiert haben auch seltene Pflanzen- und Tierarten, die hier eine neue Heimat fanden.

 

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