© Ralf Donat

Wanninchen –
eine Landschaft im Wandel

Vielfalt erleben

Aktuelles aus Wanninchen

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Unsere kommenden Veranstaltungen

19. September, 16 bis 17:30 Uhr
Interaktiver Votrag "Geheimes Leben im Wald"
In einem spannenden Vortrag begibt sich Buchautorin und Fotografin Farina Grassmann auf eine Bilderreise durch den Wald und zeigt Verborgenes. Der Vortrag eignet sich für Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren. 

26. September, 6:30 bis 8 Uhr
Kranich-Erwachen am Schlabendorfer See
Im Licht der aufgehenden Sonne erleben Besuchende auf der Vogelbeobachtungsplattform in Wanninchen das Erwachen von Gänsen, Kranichen und anderen Vögeln. 

2. Oktober, jeweils von 13 bis 16 Uhr
Im Land der Pilze
Bei einer Exkursion in der Nähe des Bergen-Weißacker Moors lernen die Teilnehmenden die Vielfalt heimischer Pilze kennen. Es werden ungenießbare und essbare Pilze vorgestellt. Die Teilnehmer können für den eigenen Verzehr sammeln.

3. Oktober , 13 bis 16:30 Uhr
Türen auf mit der Maus " Kleine Wunder"
Der Wildnispädagoge Marcel Umbreit geht mit Kindern im Alter von 6 bis 9 Jahren in den Görlsdorfer Wald. In der noch jungen Wildnis gehen sie gemeinsam auf Spurensuche. Aber wie bewegt man sich möglichst unauffällig im Wald? Und welches Tier hinterlässt welche Spuren? All das und noch viel mehr erfahren junge Naturentdecker und -entdeckerinnen im wilden Wald Wanninchens. 

Alle Informationen und Preise rund um unsere Veranstaltungen gibt es hier.

Braunkohleabbau - Eingriff in die Natur

WANNINCHEN

war ein kleines Dorf – einst mitten im Wald gelegen

8 Bauerngehöfte – eine Försterei und eine Wassermühle. Nur ein Gehöft blieb davon erhalten. Dieses wurde 1991 Naturschutzstation des Landesumweltamtes Brandenburg und von 1997 bis 2000 Sitz der Naturparkverwaltung. Nach umfangreichen Um- und Ausbaumaßnahmen existiert hier seit 2001 das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen. Anfangs noch in Trägerschaft des NABU Deutschland und des Biologischen Arbeitskreises „Alwin Arndt“ Luckau, ist es seit 2016 Eigentum der Heinz Sielmann Stiftung.

© Ralf Donat
© Volker Gehrmann

DER TAGEBAU

veränderte die abwechslungsreiche Kulturlandschaft drastisch

und stellte somit die Natur auf die Probe. Die heimische Bevölkerung fand deutliche Worte: „Gott schuf die Lausitz, aber der Teufel vergrub die Kohle darin.“ Viele Menschen mussten damals dem Tagebau weichen und verloren ihr Zuhause und ihre Heimat. Trotz des massiven Eingriffes hat sich die Natur nach Ende des Braunkohleabbaus mit beeindruckender Kraft ihren Lebensraum zurückerobert. Davon profitiert haben auch seltene Pflanzen- und Tierarten, die hier eine neue Heimat fanden.

 

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