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Wanninchen –
eine Landschaft im Wandel

Vielfalt erleben

Aktuelles aus Wanninchen

© Volker Gehrmann

Unsere kommenden Veranstaltungen

2. Juli, 19:00 Uhr
Projektvorstellung "Wilde Weide Schlabendorf-Zinnitz"
Die Heinz Sielmann Stiftung lädt Interessierte zur Vorstellung eines geplanten Projektes zur Beweidung von Flächen zwischen Schlabendorf und dem Stoßdorfer See ein. Die Projektvorstellung findet im Dorfgemeinschaftshaus Schlabenddorf statt und ist offen für alle. Fragen können gern an das Natur-Erlebniszentrum in Wanninchen per Mail gerichtet werden.

4. Juli, 10 bis 13 Uhr
Geheimnisvolles Moor
Diese geführte Fachexkursion mit dem Kleinbus führt direkt in die facettenreichen Niedermoore am Rand der Lausitzer Bergbaufolgelandschaft. Das Team vor Ort ermöglicht den Teilnehmenden seltene Einblicke in diese streng geschützten Bereiche des Naturparks Niederlausitzer Landrücken.

23. Juli und 7. August, 10 bis 15 Uhr
Fachexkursion Sechs-Seen-Tour
Auf der Kleinbus-Tour werden die Teilnehmenden entlang der großen Seen durch die faszinierende Bergbaufolgelandschaft der Niederlausitz geführt. Eine Naturführerin der Heinz Sielmann Stiftung zeigt, wie Flora und Fauna sich in neu entstandenen Naturparadiesen im Naturpark Niederlausitzer Landrücken ihren Lebensraum zurückerobert haben.

Alle Informationen und Preise rund um unsere Veranstaltungen gibt es hier.

Braunkohleabbau - Eingriff in die Natur

WANNINCHEN

war ein kleines Dorf – einst mitten im Wald gelegen

8 Bauerngehöfte – eine Försterei und eine Wassermühle. Nur ein Gehöft blieb davon erhalten. Dieses wurde 1991 Naturschutzstation des Landesumweltamtes Brandenburg und von 1997 bis 2000 Sitz der Naturparkverwaltung. Nach umfangreichen Um- und Ausbaumaßnahmen existiert hier seit 2001 das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen. Anfangs noch in Trägerschaft des NABU Deutschland und des Biologischen Arbeitskreises „Alwin Arndt“ Luckau, ist es seit 2016 Eigentum der Heinz Sielmann Stiftung.

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DER TAGEBAU

veränderte die abwechslungsreiche Kulturlandschaft drastisch

und stellte somit die Natur auf die Probe. Die heimische Bevölkerung fand deutliche Worte: „Gott schuf die Lausitz, aber der Teufel vergrub die Kohle darin.“ Viele Menschen mussten damals dem Tagebau weichen und verloren ihr Zuhause und ihre Heimat. Trotz des massiven Eingriffes hat sich die Natur nach Ende des Braunkohleabbaus mit beeindruckender Kraft ihren Lebensraum zurückerobert. Davon profitiert haben auch seltene Pflanzen- und Tierarten, die hier eine neue Heimat fanden.

 

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