© Volker Gehrmann

Wanninchen –
eine Landschaft im Wandel

Vielfalt erleben

Aktuelles aus Wanninchen

Liebe Gäste,

Ab Montag, den 13. Juli 2026, finden auf der Landesstraße L 52 zwischen Schlabendorf am See und Luckau Bauarbeiten zur Sanierung der Fahrbahn statt. Dabei kommt es abschnittsweise zu Vollsperrung. Umleitungen sind ausgeschildert.

Jobs im Grünen

Jobs, Praktikum und FöJ direkt im Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum in Wanninchen bietet aktuell spannende Möglichkeiten, sich beruflich in den Bereichen Naturschutz, Umweltbildung, Öffentlichkeitsarbeit und Gästebetreuung zu orientieren und zu engagieren. Ab sofort sucht das Team in Wanninchen Verstärkung in verschiedenen Bereichen. >Hier geht es zur Übersicht der aktuellen Stellenausschreibungen

 

© Ralf Donat

Unsere kommenden Veranstaltungen

7. August, 10 bis 15 Uhr
Fachexkursion Sechs-Seen-Tour
Auf der Kleinbus-Tour werden die Teilnehmenden entlang der großen Seen durch die faszinierende Bergbaufolgelandschaft der Niederlausitz geführt. Eine Naturführerin der Heinz Sielmann Stiftung zeigt, wie Flora und Fauna sich in neu entstandenen Naturparadiesen im Naturpark Niederlausitzer Landrücken ihren Lebensraum zurückerobert haben.

27. und 28. August, 20 bis 21:30 Uhr
Fledermaus-Wanderungen
Auf der knapp 2 km langen Familienwanderung durch den Görlsdorfer Wald, einem FFH-Gebiet direkt vor den Toren des Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum, begeben sich die Teilnehmenden auf die Spuren der Fledermäuse. Mit etwas Glück lassen sich auch weitere Tiere der Nacht blicken.

4. September, 15 bis 18 Uhr
Kranich-Safari
Mit dem Kleinbus geht es durch den Naturpark Niederlausitzer Landrücken, der im September und Oktober eine Drehscheibe für den internationalen Vogelzug ist. Eine Mitarbeiterin des Natur-Erlebniszentrums in Wanninchen zeigt die Futter- und Schlafplätze der eleganten Vögel und erklärt viel Wissenswertes über ihre Lebensweise.

Alle Informationen und Preise rund um unsere Veranstaltungen gibt es hier.

Braunkohleabbau - Eingriff in die Natur

WANNINCHEN

war ein kleines Dorf – einst mitten im Wald gelegen

8 Bauerngehöfte – eine Försterei und eine Wassermühle. Nur ein Gehöft blieb davon erhalten. Dieses wurde 1991 Naturschutzstation des Landesumweltamtes Brandenburg und von 1997 bis 2000 Sitz der Naturparkverwaltung. Nach umfangreichen Um- und Ausbaumaßnahmen existiert hier seit 2001 das Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Wanninchen. Anfangs noch in Trägerschaft des NABU Deutschland und des Biologischen Arbeitskreises „Alwin Arndt“ Luckau, ist es seit 2016 Eigentum der Heinz Sielmann Stiftung.

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DER TAGEBAU

veränderte die abwechslungsreiche Kulturlandschaft drastisch

und stellte somit die Natur auf die Probe. Die heimische Bevölkerung fand deutliche Worte: „Gott schuf die Lausitz, aber der Teufel vergrub die Kohle darin.“ Viele Menschen mussten damals dem Tagebau weichen und verloren ihr Zuhause und ihre Heimat. Trotz des massiven Eingriffes hat sich die Natur nach Ende des Braunkohleabbaus mit beeindruckender Kraft ihren Lebensraum zurückerobert. Davon profitiert haben auch seltene Pflanzen- und Tierarten, die hier eine neue Heimat fanden.

 

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